Eksjö Turistbyrå

TI

Eksjö kommun

Anpassning av webbplats/Adjustment

Anpassa webbplatsen

Språk/Language

Språk: Svenska Language: English

Drei Holzstädte

Drei preisgekrönte Städte in Zusammenarbeit
Eksjö, Hjo und Nora haben alle das internationale Europa Nosta Diplom für gute Denkmalpflege erhalten. Diese drei Städte haben eine für Schweden ungewöhnlich gut erhaltene Holzbebauung. Alle drei haben gemeinsam, dass die Städte aus Holz erbaut wurden. Ansonsten sind ihre Struktur und Geschichte sehr unterschiedlich. www.tretrastader.se

Eksjö
Eksjö erhielt seine Stadtrechte von Erik von Pommern in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts. Die mittelalterliche Stadt wurde im Laufe des nordischen siebenjährigen Krieges niedergebrannt, doch nach 1568 hat der nördliche Stadtteil, der auch „Gamla Stan“ (Altstadt) genannt wird, keine verheerenden Brände mehr erlebt. Die Altstadt verfügt insgesamt über 47 Baudenkmäler. Hier kann also heutzutage eine 400 Jahre alte Baugeschichte anhand des spätmittelalterlichen Stadtbauplanes studiert werden. Im Jahr 1856 wütete ein Großbrand im südlich des Marktplatzes gelegenen Teil der Stadt. Als dieser Stadtteil wieder aufgebaut wurde, geschah dies mit Rücksicht auf die Ideale der damaligen Zeit: mit breiten Straßen und quadratischen Straßenblöcken, die Luft und Licht eindringen ließen. Der südliche Teil der Stadt ist heute ein gut erhaltenes Beispiel für den Städtebau des 19. Jahrhunderts.

Hjo
Der Ort mit dem Namen Hjo – oder Hyo oder Hioo in anderen Schreibweisen – ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Das erste Mal, dass Hjo in einer schriftlichen Quelle als Stadt erwähnt wird, ist das Jahr 1413. Die mittelalterliche Kirche wurde 1794 bei einem Feuer zerstört, aber im Übrigen wurde Hjo von größeren Bränden verschont. Das mittelalterliche Straßennetz rund um den großen Marktplatz ist aus diesem Grund so gut wie unverändert erhalten geblieben. Die Bebauung stammt größtenteils aus dem 19. Jahrhundert, aber auch Bauten aus dem 18. Jahrhundert sind bewahrt. Nördlich der mittelalterlichen Stadt Hjo wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts eine Wasserkuranstalt am Strand des Vättern angelegt. Die großen Holzvillen aus der Zeit des Kurortes sowie der schöne Park sind bewahrt. Die Bebauung des nördlichen Teils der Stadt wird von Holzhäusern mit offenen oder verglasten Veranden mit allerlei Holzschnitzereien geprägt.

Nora
Schon vor dem Ende des 13. Jahrhunderts bildete Nora eine eigene Gemeinde und schon vor dem Jahre 1300 gab es eine eigene Kirche im Dorf. Nora erhielt seine Stadtrechte im Jahr 1643 und war der zentrale Ort in diesem Teil von Bergslagen. Für die neue Stadt wurde ein Stadtplan mit rechteckigen Häuserblöcken im Sinne des Barocks geschaffen. Norra wurde 1731 von einem verheerenden Stadtbrand heimgesucht, der die gesamte Stadt vernichtete. Anschließend wurde die Stadt hauptsächlich nach dem Stadtplan des 17. Jahrhunderts aufgebaut und gibt dadurch Nora seinen heutigen Charakter. Die Stadt ist heute eine Mischung aus der Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts. In der Innenstadt sind die niedrigen Höfe aus dem 18. Jahrhundert besonders wertvoll, insbesondere weil diese in vielen schwedischen Städten heutzutage nicht mehr zu finden sind.

Eksjö Touristenbüro, Norra Storgatan 29, 575 80 Eksjö, +46(0)381-361 70, turism@eksjo.se